ZDF sucht Zeitzeugen: ehemalige Flüchtlinge oder Vertriebene
17. Juli 2009
Glotze, Vermischtes
Das ZDF arbeitet gerade an einer Dokumentation und benötigt dazu Ihre Hilfe. Wenn Sie zu diesen vertriebenen Personen gehören, können Sie sich direkt ans ZDF wenden. Anbei die Aufforderung und die ZDF Kontaktdaden.
Für eine historische Dokumentation sucht das ZDF Zeitzeugen, die am Ende des Zweiten
Weltkriegs Schlesien, Ostpreußen, Pommern oder das Sudetenland verlassen mussten und
über den schwierigen Neubeginn in West- und Ostdeutschland berichten können.
Auf das Unglück von Flucht und Vertreibung folgte für manche die bittere Erfahrung von
Ausgrenzung und Ablehnung. Bei den Einheimischen, die ihre Habe über den Krieg hatten
retten können, waren die Vertriebenen, die nichts mehr besaßen, nicht immer willkommen.
Doch es gibt auch Zeugnisse von großer Solidarität und Mitmenschlichkeit. Ganz besonders sucht das ZDF Ehepaare, die sich unter den besonderen Umständen von Flucht und Vertreibung kennengelernt haben, und bei denen nur ein Partner Vertriebener war.
Rückmeldung bitte an: ZDF, Redaktion Zeitgeschichte, Kennwort: Vertreibung, 55100
Mainz, oder an: schoebel.s@zdf.de


ja,ich zähle mich auch zu den heimatvertriebenen.bin märz 1938 in gottesberg /
schlesien geboren.im frühjahr 1947 mussten wir unsere heimat verlassen.wir wurden in einer schule ( in walderburg ? )untergebracht,auf dem fussboden auf stroh.dort waren wir ca.6 wochen bis ein transport gen westen zusammen gestellt war.unterwegs waren wir noch in einem lager bei riesa,dann wurden wir an unsere zielorte gebracht.wir kamen damals nach waschleithe,ein kleiner ort bei schwarzenberg im erzgebirge.kann bestätigen,dass wir nicht grad freundlich aufgenommen wurden.könnte noch vieles dazu schreiben.
mfg stransky
ja,ich zähle mich auch zu den heimatvertriebenen.bin im märz
1938 in gottesberg/ schlesien geboren.im frühjahr 1947 mussten
wir unsere wohnung verlassen und wurden in einer schule
(in waldenburg ?)untergebracht,auf dem fussboden auf stroh.
dort waren wir ca. 6 wochen bis ein transport gen westen zu-
sammen gestellt war.unterwegs waren wir noch in einem lager
bei riesa,dann wurden wir an unsere zielorte gebracht.wir
kamen damals nach waschleithe ,einem kleinen ort bei schwar-
zenberg im erzgebirge.kann bestätigen,dass wir nicht grad
freundlich aufgenommen wurden.könnte noch vieles dazu schreiben.
mfg stransky
Redaktion: Das ZDF würde bestimmt gerne mit Ihnen in Kontakt treten, wenden Sie sich doch an die angegeben E-Mail-Adresse.
bin 1939 in stettin geboren flucht vor den bombenangriffen ins vorland von
stettin russen ruekten naeher vaters sanitaeters einheit wurde nach neustrelitz verlegt mutter ist mit uns beiden kindern nachgereist als die einheit nach thueringen verlegt wurde wir haben schwarz in der kaserne gelebt
nachts auf den op tischen am tage in den stuben der soldaten als die einheit
verlegt wurde hat vater uns im militaerzug untergebracht die fahrt ging
quer durch deutschland nach thueringen das immer unter beschuss durch die
flieger in lengenfeld untern stein hat vater uns bei einen bauern uns
untergebracht nach ein paar wochen kam er aus der amerikanischer gefangen-
schaft nun ging es zuruek nach stettin durch das zerstoerte deutschland und
von russen besetzt ueber die elbe bei dessau um berlin nach stettin und
alles zu fuss nach stettin kamen wir nicht mehr rein bliben in einen vorort
hier waren wir eingeschlossen von polen als die pluenderung der polen zu
gross wurde sind wir bei nacht und nebel mit einen fischerkahn ueber das
stettinerhaff gefluechtet und sind in anklam gelandet hier sind wir dann
auf die doerfer aufgeteit waren bei den bauern als fluechtlinge abgestempelt
meine Mutter ist ebenfalls 1939 in Stettin geboren. Könnte man Ihre Geschichte Herr Moegenburg ausführlicher erfahren? Ich wäre sehr interessiert!
mfg S.J.Apel
I was born in Stettin in 1939 6 months before the war started. My mother was a nurse in the city. I recall being with her in the Luftschutzbunker I recall the movements of the thick walls of the underground hospital were weaving with the bombs as the hit in the area. We lived in the Koch strasse before my mother was able to leave with me. She was reassigned to the Stralsund Train Station to take care of the wounded that came from the front. Her and I stayed in Negast in an old folks home while my Mother walked Daily to the Stralsund Trainstation to do her thing. I do recall that this was during the winter or spring of 1945.