Warum der zweite Weltkrieg nervt

Es gibt wenige Dinge, die mich (Autor) mehr nerven als Umweltsünden oder Diskussionen über einen vermeintlichen Klimawandel und genau dazu gehören auch Filme oder Geschichten über den zweiten Weltkrieg oder die Verdrehung der Fakten.

Es gibt wenige Fakten über den zweiten Weltkrieg die sicher sind. Zum einen, dass wir den Krieg verloren haben und zum anderen, dass wir alleine Kriegsverbrechen begannen haben und nachdem die ganze Welt im Krieg so korrekt war, also wenigstens im Gegensatz zu den Deutschen, kann man auch ganz tolle Filme über die Deutschen und Hitler machen. Wo alle Deutschen böse Nazis und Kriegsverbrecher waren.

Denn eines ist ganz, ganz sicher, die Deutschen waren oder sind alle Nazis und die Deutschen halten nichts von Menschenwürde und außerdem gab es von keinem anderen Land auf dieser Welt und schon gar nicht im zweiten Weltkrieg, sonst noch Kriegsverbrechen.

Die Alliierten haben aber gar keine blütenweiße Weste und ja, es gab von Deutscher Seite aus Kriegsverbrechen und auch Konzentrationslager aber es gab so etwas auch in Russland oder Amerika. Wir haben es nur perfekt, also mit deutscher Genauigkeit archiviert und uns im Gegensatz mit den anderen, mit der vermeintlich weißen Weste, dabei erwischen lassen.


Alliierte Kriegsverbrechen, wenn wir immer über den zweiten Weltkrieg sprechen müssen, sollten wir diese auch nicht vergessen.

Aber selbst wenn wir es gemacht haben und bei den Nürnberger Prozessen auch zu recht alle Kriegsverbrecher und nicht nur die Deutschen vor Gericht gestanden hätten, über diese Kleinigkeit wollen wir aber hier gar nicht sprechen, dann wären über 50 Jahre wohl auch langsam Zeit genug, um sich einen anderen Krieg beziehungsweise Schauplatz zu suchen.

In unseren Schulen wird unseren Kindern eingeimpft, wir alle sind für diesen Krieg verantwortlich. Ich zumindest habe zu dieser Zeit noch nicht gelebt, also kann ich hier nur eine ganz bedingte oder gar keine Schuld daran haben.

Ich persönlich war in keinem Krieg und ich sehe mich daher auch eher als Opfer des Krieges und der Propaganda. Ich muss gestehen, der zweite Weltkrieg nervt mich mehr als die Diskussionen um den vermeintlichen Klimawandel. Seltsam dass gerade keiner mehr darüber schreibt, gerade ist es doch schon wieder einige Tage warm…

Dieser Krieg ist zu Ende und wenn wir, nach dieser langen Zeit, immer noch an diesen Krieg denken müssen, dann sollten wir zu erst einmal alles aufarbeiten und nicht nur uns dabei eine Schuld eingestehen. (mc)

Update: Nachdem mancher denkt, dass es sich hierbei um rechtsextremes Gedankengut handeln könnte, möchte ich hier noch kurz erläutern. Ich der Autor, leugne in keiner Weise die Gräueltaten an den Juden. Den Holocaust oder die Konzentrationslager, diese wurden umfassend dokumentiert.

Dieser Artikel ist eher als Denkanstoß zu verstehen, in dem man darüber Nachdenken sollte, dass nicht alle Deutschen Nazis und Monster waren und die Menschen, die für ihr Vaterland gefallen sind, Brüder, Väter und Ehemänner waren und nur für ihre Lieben zu Hause gestorben sind. Das zu ignorieren ist meiner Meinung nach ebenfalls ein Verbrechen. Aber der Kern dieses Artikels ist eigentlich dieser, dass es einfach reicht, bitte nichts mehr von diesem Krieg oder seiner Opfer! Sonst werden wir diesen nie mehr los!

Kommentare

9 Antworten to “Warum der zweite Weltkrieg nervt”
  1. Monika sagt:

    Ja, ich kann die Aufregung nach knapp 50-60 Jahren auch nicht verstehen. Witzig, oder eher traurig ist es auch, wenn einen Leute aus Asien in einem Onlinespiel fragen: Und, wie is das Leben in Deutschland so? ‘No more Nazis?’ Uff, soviel Unwissenheit in der Welt. Wenn man in nem Forum schreibt, daß alle ausländischen Straftäter ausgewiesen werden sollten, die unsere Gefängnisse zur Hälfte füllen, ist man auch gleich ein Rassist. Ich denke, heutzutage sind andere Länder die größeren Nazis – auch wenn die da anders heissen.

  2. Frank sagt:

    Sätze wie “Es gibt wenige Fakten über den zweiten Weltkrieg die sicher sind.” gehörten natürlich ins das Repertoire jedes guten Holocaust-Leugners. Jedoch gibt es für kaum etwas soviel Material, wie über die Judenvernichtung. Braune Hetzschriften wie diese, werden für dieses Portal jedenfalls nicht ohne Folgen bleiben.

    • morecomp sagt:

      Wenn es vielleicht den Anschein macht, hier wurde nichts geleugnet. Es ist nur der Umstand, dass uns hier ständig eine Geschichte angehängt wird, für die wir einfach nichts mehr können.

      Ich will damit auch nicht sagen, dass alles gute Menschen waren. Es war Krieg, jeder war sich selbst der Nächste und hat jemanden gesucht, der noch schwächer als er selbst war. Das war schlicht Selbsterhaltung.

      Das die Juden getötet wurden ist umfangreich dokumentiert aber auch andere Nationen haben Gräueltaten vollbracht, nur wir haben uns eben dabei erwischen lassen. Aber nicht nun auch noch unterstellen, dass wir diese nun gut finden. Nur nicht jeder Deutsche war auch ein Nazi oder ein Mörder. Und deswegen ist auch nur weniges so sicher wie uns eingeimpft wird.

    • morecomp sagt:

      PS @ Frank: Genau solche Menschen wie du machen jede Diskussion kaputt bevor diese da ist. Wollen wir nicht lieber darüber diskutieren, dass auch anständige Deutsche für ihr Vaterland gestorben sind und das nichts mit der Judenvernichtung zu tun hatte? Der Punkt ist der, dass wir uns nicht mehr darüber schreiben oder zu sprechen trauen und das ist bestimmt der ganz falsche Weg! Und wenn du denkst das dieser Artikel etwas leugnet, dann solltest du ihn noch einmal genau durchlesen. Als braune Hetzschrift kann ich das jedenfalls nicht identifizieren.

  3. Andreas sagt:

    Mit der Aufarbeitung der Deutschen Geschichte haben Wir Deutschen es nicht leicht. Wenn man nur mal an Eva Herrmann denkt, die Wort-Assoziationen benutzt hat und dafür von allen Seiten kritisiert wurde. Und – Nein auch ich habe wie deren Kritiker, Ihr Buch nicht gelesen. Aber aus Eva Herrman eine Eva Braun zu machen halte ich mindestens für genauso Verachtenswert.

  4. Hardy sagt:

    Was hat so ein Artikel hier zu suchen? Wenn es eins gibt, was mich nervt, dann ist es die ständig wiederkehrenden Sprüche wie ‘Es ist doch schon so lange her’, ‘Es gibt so wenig gesicherte Fakten’ und ‘Ich kann es nicht mehr hören’. So reden diejenigen, die am liebsten alles unter den Teppich kehren würden, schon seit 1945. Außerdem kann man amerikanische Strafgefangenenlager mit Sicherheit nicht mit den KZ vergleichen, auch nicht mit den russischen Lagern. es wird schon seine Gründe gehabt haben, das damals jeder, der im Osten war, versucht hat, in amerikanische statt in russische Gefangenschaft zu geraten. Von ‘Den Alliierten’ zu sprechen, ist also mindestens genauso unsinnig wie von ‘Den Deutschen’.
    Dazu wird hier auch noch der Klimawandel sowie sogar die Umweltproblematik insgesamt geleugnet, das ist schon sehr niedriges Niveau, was hier präsentiert wird.

    • morecomp sagt:

      Es liegt daran, dass es so viele Filme über den zweiten Weltkrieg gibt, die mit den Fakten jonglieren wie es ihnen beliebt. Es streitet keiner ab was passiert ist, nur wir zelebrieren das alles schon und das ist unserer Meinung nach. In dem Fall, meiner (Autor) nach, ein großer Fehler.

      Vergessen darf man diesen Krieg genauso wenig wie die Kriege zuvor, vielleicht sollte man sich sogar noch mehr daran wegen vieler Gräueltaten erinnern aber das sind nun über 50 Jahre her. Ich bin ein Deutscher und ich bin kein Nazi und von diesem Krieg habe ich die Schnauze voll.

      Es spricht ja auch keiner über die vielen Millionen Indianer die getötet worden sind als sie ihren Kontinent verteidigt haben. Eine Bevölkerung eines Kontinents fast ausgerottet, über viele Jahre hinweg… da haben die guten Amerikaner ganze Arbeit geleistet und mindestens 20-50 Millionen Indianern den Tod gebracht. Wie gut das sie es nicht dokumentiert und nicht den Krieg verloren haben. Ach ja und wie gut das Hollywood die Indianer auch so böse gemacht hat, sonst wäre das sogar noch schlimmer gewesen.

      Sicher war es schöner bei dem Amis als bei den Russen aber es gab auf beiden Seiten Lager in denen es gar nicht schön war. Mit dem Klimawandel halte ich mich lieber an Michael Crichton, der zwar kein Klimaforscher war aber mit seinen Prognosen immer gut lag.

      Aber ein wenig eigene Meinung habe ich doch dazu, vor 2000 Jahren gab es keine Autos etc. und es war erheblich wärmer als heute. Vielleicht haben wir doch auch gar keinen Einfluss darauf ob es nun wärmer oder kälter wird. Nur eines ist sicher, für die Erwärmung oder Abkühlung werden wir bezahlen.

      Nochmal zum Krieg, ich schiebe hier keinem die Schuld in die Schuhe. Nur will ich es auch nicht immer wieder durchkauen. Ist ja schon bald wie Religion, nach 2000 Jahren erzählen wir uns immer noch das Gleiche und es wird immer mehr ausgeschmückt und genau so ist es mit dem zweiten Weltkrieg und Hollywood. Ich will nicht das unsere Kinder für die von Hollywood ausgedachten Sünden von Adolf bezahlen müssen.

      Denkt mal darüber nach.

  5. HeldvomErdbeerfeld sagt:

    “Bei uns ist eine neue Generation in die politische Verantwortung hereingewachsen. Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird. Wir Älteren schulden der Jugend nicht die Erfüllung von Träumen, sondern Aufrichtigkeit. Wir müssen den Jüngeren helfen zu verstehen, warum es lebenswichtig ist, die Erinnerung wachzuhalten. Wir wollen ihnen helfen, sich auf die geschichtliche Wahrheit nüchtern und ohne Einseitigkeit einzulassen, ohne Flucht in utopische Heilslehren, aber auch ohne moralische Überheblichkeit.”
    Richard von Weizäcker

  6. Siham sagt:

    Warum muss man immer noch über die zweite Weltkrieg reden?

Dein Kommentar!

Denkst du genau wie wir oder vielleicht ganz anders, das ist deine Möglichkeit uns eine Nachricht zukommen zu lassen!