Roy Black
25. Januar 2009
Personen
Vielleicht wird die Zahl der Menschen, die ihn kennen oder sich für ihn interessieren immer kleiner aber dennoch sollten Sie die wichtigsten Fakten über ihn kennen.
Roy Black wurde als Gerhard Höllerich und ältester Sohn von Elisabeth und Georg Höllerich eines Kaufmanns in Bobingen-Staßberg bei Augsburg am 25. Januar 1943 geboren. Nachdem wir aus der Gegend sind, glauben Sie mir bitte, im Jahr 1943 war dort im Grunde nicht viel.
Roy Black besuchte an seinem Geburtsort die Grundschule und später in Augsburg, das Hohlbein-Gymnasium. Zur Schule nach Augsburg waren es nach dem Krieg über 20 Km und ob Roy Black die gelaufen ist oder gefahren wurde, ist nicht bekannt. Das Studium zur Betriebswirtsschaft brach Roy Black aus wirtschaftlichen Gründen ab, als er von Polydor einen Plattenvertrag bekam.
Erstmalig ist Roy Black im Fasching 1963 mit der Band The Honky Tonks in der Augsburger Kneipe Charlys Affenstall aufgetreten. Am 14. September wurde dann bereits die Band Roy Black and his Cannons gegründet. Der Namen Roy Black beruht darauf, dass Gerhard Höllerich sein Idol Roy Orbison nacheiferte und außerdem den Spitznamen Blacky wegen seiner schwarzen Haare hatte. So verschmolz Roy (Orbison) und Black(y) zu Roy Black.
Zum Plattenvertrag kam es im Jahr 1964, als Roy Black einen Talentwettbewerb gewonnen und das Label Polydor auf den Sänger aufmerksam geworden ist. Zur damaligen Zeit trat Roy Black noch mit einigen Coverstücken von Elvis Presley und den Beatles auf.
Seine ersten Aufnahmen waren nicht erfolgreich und erst mit der dritten Single schaffte es Roy Black in die Hitparade hinter die Rolling Stones (Satisfaction), die Byrds (Mr. Tamburine Man) und den Rainbows (Balla Balla) auf Platz vier.
Mit dem Stück Ganz in weiß aus dem Jahr 1966, kam Roy Black dann ganz oben an und wurde zum Schlagerstar, mit über 2,5 Millionen verkauften Einheiten aber Roy Black reichte es nicht Musik zu machen und er war bereits im Jahr 1967, in seinem ersten Musikfilm Im Paradies der flotten Sünder zu sehen. Die Lust an der Schauspielerei sollte den Sänger nie verlassen und so können Sie Roy Black in vielen Filmen und in der Serie, Ein Schloss am Wörthersee sehen.
Viele seiner Stücke belagerten lange Zeit die Hitparade und er war Dauergast bei Dieter Thomas Heck, bis sich Mitte der 70er Jahre wieder das Interesse an ihm legte.
Schön ist es auf der Welt zu sein – Roy Black & Anita
Obwohl Roy Black in den 80er Jahren wieder an Popularität gewann, war die Zeit der Schlager vorbei und daran konnte auch weder die Rolle in der Serie Ein Schloss am Wörthersee, noch das von Dieter Bohlen (1991) produzierte Album etwas ändern. Wahrscheinlich gibt es auch gerade deswegen anhaltende Spekulationen über Roy Blacks Tod.
In der offiziellen Version lautet wie folgt, Roy Black starb an einem Herzversagen in einer Fischerhütte am 9. Oktober 1991 in Oberbayern.
Zur inoffiziellen kann man folgendes sagen, Gerhard Höllerich war durch den Erfolg und seine aufkommende Persönlichkeitsstörung an einem Punkt, an dem er einen sicheren Ort brauchte um sich zu regenerieren. Als dieser Zufluchtsort beim Bau einer Autobahn aber abgerissen werden sollte, brechen bei Roy Black alle Dämme und er bringt sich in einem Cocktail aus Alkohol und Tabletten ums Leben.
Ob das allerdings richtig ist, bleibt zu bezweifeln. Nur die Annahme, dass Roy Black ohne Buch und ein Glas nicht schlafen konnte, ist nicht aussagekräftig genug. Eine außergewöhnliche Verabschiedung bei seiner Kollegin Uschi Glas würde viel mehr als diese Indizien auf einen Selbstmord deuten. Wie diese auch in der Aktuellen erläutert.
Behalten Sie diesen Künstler mit ihrer eigenen Erinnerung, in ihren Gedanken und vielleicht haben Sie heute eine Sekunde Zeit um an ihn zu denken. Wir gedenken an ihn, als einen Künstler aus dem Umkreis, wie klein die Welt doch ist.. (mc)


Ich bin noch immer ein großer Fan von Roy Black es tut mir selbst Leid dass er sich umgebracht hat. Vielleicht hat er so viele Verehrerinnen das dies zum Tod geführt hat ich selbst habe Ihn zwei mal Live gesehen
Mit Freundlichen Grüßen
Bernd Herkert