Richard Burton
10. November 2008
Personen
Richard Burton können Sie in unserem heutigen Spezial kennen lernen. Also lesen Sie weiter wenn Sie ihn kennen lernen möchten.
Richard Burton kam am 10. November 1925 in Wales zur Welt und seine Mutter starb, als Richard Burton 2 Jahre alt war. Die Familie von Richard Burton, war auch für damalige Zeiten groß und umfasste insgesamt 13 Kinder und einen alkoholkranken Vater. Nach dem Tod der Mutter, wurde das 13. Problem, an die Schwester Cecilia abgegeben, die ihn aufzog.
Richard Burton hieß eigentlich, Richard Walter Jerkins Jr. und stammte wie bereits beschrieben, aus einer recht großen Bergarbeiter Familie. Trotz den schlechtesten Voraussetzungen für ein aufregendes, geschweige denn erfolgreiches Leben, gelang es Richard Burton, durch seine schauspielerische Begabung in Oxford zu studieren. Hier spielte Richard Burton bereits Shakespeare auf der Studentenbühne.
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Doch schon vorher, in seiner Schulzeit wird dazu der Grundstein gelegt, sein Lehrer Philip Burton hilft Richard Walter Jerkins Jr. bei seiner sprachlichen Entfaltung und dabei, den walisischen Akzent zu beseitigen. Richard Walter Jerkins Jr. nimmt den Namen seines Mentors an und nennt sich fortan nur noch Richard Burton. Mit 16 Jahren beginnt er schließlich sein Studium in Oxford.
Als Richard Burton an einem richtigen Theater spielt, ist er 19 Jahre alt und debütiert am Londoner Westend-Theater. Mit dem Theaterstück Die Dame ist nicht fürs Feuer, gelang Richard Burton im Jahr 1949 dann der große Durchbruch.
Die Rollen, die er bis ins Jahr 1952 spielt sind trotzdem eher unbedeutend. Im Jahr 1952 tritt Richard Burton allerdings in seinem ersten Hollywoodfilm auf und wird zum ersten Mal in dem Film Meine Cousine Rachel, auch für den Oscar nominiert.
Im Jahr 1960 unterzeichnete Burton einen Vertrag für den Film Cleopratra mit Elizabeth Taylor. Die Begegnung mit Elizabeth Taylor veränderte sein weiteres Leben und das nicht nur durch diesen einen Film. Ein ähnliches Paar fällt uns zum Vergleich gar nicht ein. Sonst würden wir jetzt wie mit den Pitts immer eine Parallele ziehen.
Richard Burton und Liz Taylor, Liz wie sie auch genannt wurde, kamen immer wieder zusammen und trennten sich. Irgendwie war das wie bei einem Jojo-Effekt bei einer Diät. So hatten die beiden mehrere Beziehungen und trennten sich.
Dass sie es ernst meinten, zeigten sie indem sie zwei mal verheiratet und natürlich wieder geschieden wurden. Das Paar Tayler-Burton war ein gefundenes Fressen für die Presse und es vergingen nur wenige Wochen im Jahr, in denen nicht über die beiden Paradiesvögel berichtet wurde.
Richard Burton galt als bester Schauspieler seiner Generation und spielte in vielen Klassikern. Richard Burton spielte ab den späten 70er Jahren aber lieber im Theater als im Kino, denn dort ließ der Erfolg immer mehr nach. Im Jahr 1983 steht Richard Burton mit seiner alten und immer neuen Leibe Liz Taylor, zum letzten Mal mit dem Stück Privates Lives auf der Bühne.
Der Ausnahme-Schauspieler wurde so oft wie kein anderer Darsteller für einen Oscar nominiert, nämlich sieben Mal, ohne ihn je zu bekommen. Sie konnten Richard Burton zum Beispiel in Der Exorzist II, Steiner – Das Eiserne Kreuz 2 oder Die Wildgänse kommen sehen. Insgesamt spielte Richard Burton in über 70 Filmen mit.
Der letzte Film von Richard Burton war der Film 1984 nach dem gleichnamigen Buch 1984, aus dem Jahr 1984. Die Produzenten haben wohl Sinn für Humor. Orwell hatte jedoch einen Sinn für die Zukunft und mit seinen visionären Vorstellungen, war er gar nicht so weit von dem entfernt, von dem was Herr Wolfgang Schäuble heute vor hat.
Privates kann man über Richard Burton wohl folgendes sagen, wie bereits erwähnt, hatte er wohl eine sehr außergewöhnliche Beziehung zu Liz Taylor aber er war auch von 1976 bis 1982 mit Susan Hunt verheiratet. Sie erreichte es zum Beispiel, dass Richard seinen Alkoholkonsum reduzierte. Seine vierte und letzte Ehefrau war die Presseagentin Sally Hay. Mit ihr lebte Richard Burton bis zu seinem Tod zusammen.
Im Jahr 1984 starb Richard Burton an den Folgen eines Gehirnschlages in Genf. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Friedhof von Céligny in der Schweiz. Er hinterließ eine Tochter, mehrere Ex-Frauen, eine Ehefrau und eine Liebe die sich nicht erfüllte. Vielleicht denkt aber nicht nur Liz an seinem Geburtstag Tag an ihn. Richard Burton ist im Jahr 1984 mit nur 58 Jahren gestorben. (mc)

