Mel Gibson

3. Januar 2009 
Personen

In unserem heutigen Spezial widmen wir uns dem Schauspieler und Oscar prämierten Regisseur und Produzenten, Mel Gibson.

Mel Gibson wurde als Mel Columcille Gibson als sechstes von zehn Kindern, der christlichen Familie Gibson am 3. Januar 1956 in New York, Amerika geboren. Die Mutter Anne Reilly Gibson und der Vater Hutton Gibson hatten zehn eigene und ein adoptiertes Kind. Der Name Mel ist von einem christlichen heiligen, St. Mel, abgeleitet und auch der zweite Namen stammt von einem anderen heiligen ab.


Braveheart Trailer (englisch) – 5 Oscar und 10 Nominierungen

Nachdem der Vater, Hutton Gibson bei Jeopardy einen Gewinn von 25.000 US Dollar im Jahr 1968 erreichte, zog er mit der ganzen Familie nach Australien um. Seine Frau, Anne Reily Gibson stammte aus Australien und die Großmutter Eva Mylott war eine bekannte australische Opernsängerin.

Mel Gibson besuchte eine christliche High School in New South Wales. Nach der High School studierte Mel Gibson am “National Institute of Dramatic Art” (NIDA) in Sydney. Als Studenten spielten Mel Gibson mit Judy Davis, einer anderen großen Schauspielerin, in den Hauptrollen von Romeo und Julia.

Nach seinem Abschluss am NIDIA bekam Mel Gibson bereits im Jahr 1977 seine erste Hauptrolle im Film “Mad Max” und stürzte sich nebenbei in die Arbeit am Theater. Hier spielte er einige Stücke, wie unter anderem “Warten auf Godot“.

Wie Sie es auch sehen, “Mad Max” ist ein Kultfilm, ein Klassiker oder ein B-Movie. Jedenfalls ist dieser Film ein wichtiger Film, denn er war der Grundstein einer eigenen Kategorie von Filmen. Der Film wurde im Jahr 1979 veröffentlicht und machte Mel Gibson einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Der Film kann somit als sein Durchbruch bezeichnet werden. In manchen Quellen wird auch ein späterer Film als Durchbruch verantwortlich gemacht aber wir finden “Mad Max” war wirklich ausschlaggebender.


Max Max 2 Trailer (englisch)

Es folgten einige weitere Filme und die weiteren Teile der “Mad Max” Reihe. Wo er im dritten Teil neben Tina Turner Spielte, die ein großer “Mad Max” Fan zu dieser Zeit war. In etwa vergleichbar mit Milla Jovovich, die ein Großer “Resident Evil” Fan ist.

Inzwischen drehte Mel Gibson diese auch nicht mehr in Australien sondern in Hollywood und fing in den späten 80er Jahren, mit einer weiteren Kultserie, seinen Ruhm als Superstar zu zementierenx an. Ab dem Jahr 1987 konnte man Mel Gibson in der Rolle von Martin Riggs in “Lethal Weapon” sehen. Von diesem erfolgreichen Film wurden schließlich auch drei Fortsetzungen gedreht, dass es insgesamt vier Teile wurden.


Lethal Weapon Trailer (englisch)

Ab Mitte der 90er Jahre wandte sich Mel Gibson immer mehr von der Schauspielerei ab. In “Braveheart” die führte er die Produktion, die Regie und die Haptrolle. Der Film wurde unter anderem als bester Film und die beste Regie mit dem Oscar ausgezeichnet. Insgasamt heimste “Braveheart” fünf Oscar Preise ein und wurde insgesamt in zehn Kategorien nominiert.

Im Jahr 2003 verfilmte Mel Gibson die Passion Christi, die er mit selbst gestellten Budget von 25 Millionen US Dollar realisierte. Das entsprach zur damaligen Zeit in etwa einer Gage.

Trotz aller Unkenrufe, wurde der Film in original Sprache und Untertitel zum kommerziellen Erfolg und Mel Gibson sah sich darin bestärkt, einen ähnlichen Film im Reich der Konquistadoren und Mayas nach gleichen Muster zu realisieren.


Apokalypto Trailer

Alle wahren Cineasten wird es vielleicht enttäuschen aber dieser Film war ebenfalls erfolgreich und so können sie darauf gespannt sein, welchen Film Sie als nächstes mit Badewannen voll Kunstblut und Kilometerlangen Untertiteln sehen dürfen. Uns zumindest hat er vor der Kamera deutlich besser gefallen, als hinter dieser.

Seit dem 7. Juni 1980 ist Mel Gibson mit der ehemaligen Zahnarzthelferin Robin Moore verheiratet und hat mit ihr zusammen sieben Kinder. Ansonsten ist es um den Star recht ruhig und wenn er nicht gerade durch Alkoholfahrten bei der Polizei auffällt, dann kauft er sich eine Insel im Pazifik. Mel Gibson ist exzentrisch, sehr religös geprägt und macht sich gegen die Stammzellenforschung stark.

Wir wünschen dir an deinem heutigen Geburtstag alles Gute und wenn du für uns eine Sekunde hast, wir wünschen uns ein Interview von dir.

Kommentare

2 Antworten to “Mel Gibson”
  1. Danijel sagt:

    Es ist merkwürdig, dass man Mel Gibson nicht mehr leiden will, seit er die “Passion” gemacht hat! Der Unterton, der seither benützt wird wenn man über Gibson berichtet, ist verräterisch!

    Da ist mal ein Star, der glücklich verheiratet ist, sechs Kinder hat, Waisenhäuser bauen lässt und viel Geld spendet für gute Zwecke, aber das ist in Anbetracht seines Glaubens, dem Katholischen freilich, alles nichts wert.

    Wäre er ein Atheist, so würde man ihn loben und preisen. Ist das unsere tolerante, aufgeklärte Gesselschaft? Ja!

  2. morecomp sagt:

    Es sind sieben Kinder aber von dem abgesehen, was aus dem Artikel herausgehalten wurde, da er zu Ehre von Mel Gibson produziert wurde, Mel Gibson ist nicht nur gläubig sondern es ist genau die Stufe anders damit es zum Knall reicht.

    Ein vergleichbarer Moslem würde sich wohl in die Luft sprengen.

    Übrigens war es angedacht die Passion ohne Untertitel zu machen für die wahren gläubigen. Und bei der Alkoholkontrolle schimpfte er böse über Juden. Das hat mit harmlosen Glauben nichts mehr zu tun.

    Mel ist aber ein ganz großer und ist zurecht hier vertreten und die dubiosen Dinge haben wir in diesem Artikel zu seinen Gunsten vergessen.

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