Lost Staffel 5 im Januar 2010 in Kabeleins (Spezial) !
6. Dezember 2009
Highlights, Serie
Um unsere Serienwelt weitgehend zu vervollständigen, haben wir hier noch ein absolutes Serienhighlight für jeden Mysterie-Fan.
Im Januar 2010 wird nämlich Lost in die vorletzte Runde gehen und Geschichte wird sich noch mehr ineinader verstricken als bisher. Nachdem wir jetzt in großen Schritten auf das Finale zuwegen, ist das für uns Grund genug, um uns der Serie in einem Spezial zu widmen.
Das zum Thema Zeitreisen in Filmen oder Serien fällt uns ein, J.J. Abrams hat eine Vorliebe dafür seine Probleme durch Zeitreisen zu lösen, gerade dann, wenn es so aussieht als ob er nicht mehr weiß wie es weitergehen soll und ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass jede Zeitreise auch eine Parallele Gegenwart bedeuten würde. Zeitreisen liegen bei J.J. Abrams und Roberto Orici jedenfalls voll im Trend.
Lost Staffel 5 Trailer (englisch)
„Ich denke, dass die Serie einfach immer besser geworden ist. Je weiter man die Geschichte verfolgt, desto mehr Eigendynamik entwickelt sie. Jede einzelne Episode treibt die Story dem Finale entgegen. Das bindet die Zuschauer emotional noch stärker, als es jemals der Fall war.“ (Matthew Fox über die fünfte Staffel „LOST“)
Was bisher in der Serie geschah:
Staffel I: Gestrandet
48 Überlebende eines Flugzeugabsturzes, verschollen auf einer einsamen Insel mitten im Pazifik, kämpfen ums nackte Überleben. Die einen geben die Hoffnung nicht auf, irgendwann von Suchmannschaften gefunden zu werden. Viele jedoch drehen durch und zeigen im unfreiwilligen Exil ihre dunkelsten Seiten. Jack und Kate zeichnen sich durch große mentale Stärke aus und versuchen, die Gruppe anzuführen. Aber auch die beiden „Helden“ haben etwas zu verbergen.
Staffel II: Die Anderen
Die Gestrandeten des Fluges Oceanic Air 815 sind nicht allein: Plötzlich tauchen auf der Insel weitere Überlebende des Absturzes auf. Sie sind gezeichnet vom Kampf gegen „die Anderen“. Diese unheimliche Gruppe lebt schon länger auf der Insel und verteidigt sie aggressiv gegen Eindringlinge. Außerdem fordert die Insel den Überlebenden alles ab: Grauen erregende Geräusche Tag und Nacht und die spürbare Präsenz einer tödlichen Macht zerren an den Nerven. Allen ist klar: Die Insel birgt ein schreckliches Geheimnis.
Staffel III: Die Entführung
Nachdem „die Anderen“ Jack, Kate und Sawyer entführt haben, wachen sie in einem Albtraum auf. Jeder von ihnen lernt aus ganz eigener Perspektive eine mysteriöse Experimentier-Station mit dem Namen „Die Hydra“ kennen. Die anderen Überlebenden machen sich auf die tödliche Suche nach den Dreien. Inzwischen wird Locke in die Geheimnisse der Insel eingeweiht.
Staffel IV: Die Rettung
Gibt es Hoffnung für die Gestrandeten? Ein Frachter erscheint plötzlich vor der Küste und ein Suchtrupp landet auf der Insel. Schnell stellt sich aber heraus, dass dieser die Inselbewohner gar nicht retten will. Das Team interessiert sich nur für einen Mann auf der Insel: Benjamin „Ben“ Linus, den Anführer der „Anderen“.
Sie konnten als einzige Überlebende des Fluges 815 von der geheimnisvollen Insel fliehen: die sogenannten „Oceanic Six“ (Jack, Kate, Hurley, Sayid, Sun, Desmond). Ob sie aber auch ihre Vergangenheit hinter sich gelassen haben, weiß keiner. Denn bald spüren alle, dass sie immer noch auf rätselhafte Weise mit dem Eiland verbunden sind. Jack ist nach einem Gespräch mit Ben davon überzeugt, dass die Sechs sofort zurückkehren müssen, um die Zurückgelassenen zu retten. Diese sind inzwischen jedoch aus unerklärlicher Ursache durch die Zeit gereist: Sawyer, Charlotte und die anderen befinden sich im Jahr 1977 …
Was uns in den ersten Staffeln von Lost immer wieder durch Rückblicke erklärt wurde drehte sich in den letzten Staffeln immer mehr, um uns mit einem kleinen Ausblicken auf die Zukunft noch viele weitere Fragen zu stellen. Wir gehen natürlich davon aus, dass uns auch in der kommenden und vorletzten Staffel noch viele weitere Fragen serviert werden, damit es bis zum Schluss spannend bleiben wird und der Serienfluch in der sechsten Staffel geballt zuschlagen kann.
Lost Montage (englisch)
Die Figuren in Lost:
Jack (Matthew Fox) ist Arzt und Anführer der Überlebenden. Er kämpft darum, die Insel verlassen zu können, was ihm in Staffel vier auch gelingt. Visionen seines toten Vaters und das Gespräch mit Ben lassen in ihm den Wunsch wachsen, zur Insel zurückzukehren.
Kate (Evangeline Lilly) wird wegen ihrer positiven Charaktereigenschaften zur zweiten Gruppenführerin. Was die übrigen Überlebenden nicht wissen ist, dass sie sich während des Flugs Oceanic 815 in Gewahrsam eines US-Marshals befand. Auch sie gehört zu den „Oceanic 6“, die die Insel verlassen konnten.
Sawyer (Josh Holloway), eigentlich James Ford, hat den Namen eines Betrügers angenommen, den er für den Tod seiner Eltern verantwortlich macht und schon seit langem jagt. Hinter seiner harten Schale verbirgt sich ein weicher Kern.
Der liebenswerte Hurley (Jorge Garcia), der oft die Stimmung unter den Überlebenden heben konnte, gehört ebenfalls zu den „Oceanic 6“. Die Rückkehr in sein altes Leben fällt ihm schwer und er wird depressiv.
Sayid (Naveen Andrews) ist ehemaliger Kämpfer der republikanischen Garde des Irak. Als einer der „Oceanic 6“ wird er nach dem Tod seiner Frau Nadja zum Handlanger für Benjamin Linus (Michael Emerson).
Locke (Terry O’Quinn), vor dem Absturz an einen Rollstuhl gefesselt, kann auf der Insel auf wunderbare Weise wieder laufen. Da er fürchtet, außerhalb der Insel wieder gelähmt zu sein, versucht er mit allen Mitteln eine Rettung zu verhindern.
Ben Linus (Michael Emerson) ist Anführer der „Anderen“. Nachdem es den „Oceanic 6“ gelungen ist, die Insel zu verlassen, bewegt Ben die Insel. Durch Drehen an einem alten Holzrad werden die Insel und ihre Bewohner durch die Zeit katapultiert.
Jin (Daniel Dae Kim) ist Koreaner und Ehemann von Sun (Yunjin Kim). Während seine Frau mit dem Hubschrauber die Insel verlassen konnte, ist zum Ende der vierten Staffel unklar, ob Jin bei der Explosion des Bootes ums Leben gekommen ist, oder sich durch einen Sprung ins Meer retten konnte.
Claire (Emilie De Ravin) war zum Zeitpunkt des Absturzes im achten Monat schwanger. Ihr wenig später geborenes Kind Aron vertraute sie Kate an, ehe sie im Dschungel verschwand, um einen Weg von der Insel zu suchen.
Daniel (Jeremy Davies) gehört zum Rettungstrupp des Frachters „Kahana“. Er bewegt sich mit den anderen Inselbewohnern durch die Zeit.
Charlotte (Rebecca Mader) ist als Anthropologin im Team der „Kahana“ auf die Insel gekommen. Anscheinend wurde sie auf der Insel geboren.
Wir gehen davon aus, dass alle vorgestellten Darsteller auch in der neuen Staffel eine Rolle spielen werden und so wird Jin wohl die Explosion überlebt haben, nachdem es jetzt keine Rückblicke mehr gibt.
Die fünfte Staffel von Lost wird jedenfalls ab Dienstag den 21. Januar 2010 immer in Doppelfolgen ab 21.10 Uhr ausgestrahlt werden und sollte sich bis dahin kein Wurmloch mehr zu einem anderen Sender auftun, sind die verlorenen von der Insel klar im Vorteil. Viel Spaß beim ansehen! (mc)
Vergessen Sie dabei nicht die Snacks!



Hab die 5. Staffel schon auf Englisch gesehen! Schade dass die 6. zugleich auch die Letzte sein wird
Kleine Anmerkung:
Desmond gehört nicht zu den Oceanic Six!
Keiner wusste davon, dass er auf dieser Insel war!
Die 6. Person ist Aaron, der Sohn von Claire!
Wurde uns leider so von Kabeleins zusammengestellt aber das dürften die meisten überlesen. Wer bis zu diesem Punkt kommt und die Kommentare liest, weiß dass dann auch. Jedenfalls geht es bald weiter mit Lost.
Hach ja. J.J. Abrams. Der Mann, der nie wirklich hinter der Serie stand und laut eigener Aussage schon seit der ersten Staffel nicht mehr viel damit zu tun hat.
Und Roberto Orci. Der Mann, der laut eigener Aussage bis letztes Jahr noch nie eine Folge von Lost gesehen hat.
Aber die beiden Namen kennt man halt. Im Gegensatz zu so unbedeutenden Namen wie Damon Lindelof und Carlton Cuse.
Klar sagen mir die Namen etwas aber es hieß immer dass J.J. Abrams das Ganze von Anfang bis Ende durchdacht hat und schon von Beginn an wusste, wohin die Reise geht. Ich (Autor) bin im Allgemeinen eigentlich nicht sehr gut auf die inzwischen vermurkste Geschichte zu sprechen. Was mit einer genialen ersten Staffel begonnen hat, verlor schneller an Schwung und vor allem an Handlung mehr noch als viele andere Serien zuvor.
Der meiste Text kommt von Kabeleins, ich habe den nur teilweise Erweitert. Und es ist wohl kaum abzustreiten das Zeitreisen genau das Ding von Orici und Abrams sind, sonst würden sie das Thema nicht so oft verwenden.
Das J.J. nicht weiß was mit seinem Baby passiert, ist glaube ich ein Gerücht und Orici ist sowie so ein Blödmann aber das wäre wieder ein anderes Thema. Trotzdem werde ich wieder rein sehen, wie in alle anderen Teile zuvor auch wenn sie noch so blöd waren.
Seufz.
Anstatt jetzt hier einen ellenlangen Post zu verfassen, verweise ich einfach auf diesen von mir verfaßten Beitrag, in dem ich die ganze Entstehungsgeschichte der Serie (inklusive Quellen) zusammengetragen habe:
http://www.menoffaith.de/showthread.php?t=10650
Zum Einstieg bestätigt Abrams hier (zum etwa hundertsten Mal) unmißverständlich, daß er schon lange nichts mehr mit Lost zu tun hat, außer seinen Namen zur Verfügung zu stellen.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,623251,00.html
Ferner verweise ich auf den Auftritt Abrams’ in der Talkshow von Jimmy Kimmel am 30. April 2009, in der er dasselbe gesagt hat.
Usw. usf.
Das ist kein “Gerücht”. Das Ganze wurde etwa hundertmal in Interviews mit Abrams, Lindelof und Cuse bestätigt. Abrams stand nie wirklich hinter der Serie und hat diese nur als Gefälligkeit mit entwickelt, nachdem der vorherige Versuch von Jeffrey Lieber nicht die Zustimmung des Intiators Lloyd Braun fand. Damon Lindelof kam ziemlich zu Beginn mit an Bord, um Abrams zu entlasten, und hat gemeinsam mit diesem ein Konzept für die ersten zwölf Folgen entwickelt. Abrams hat beim Pilotfilm Regie geführt und sich danach voll und ganz Tom Cruise und dem Film “Mission: Impossible III” gewidmet. Lindelof wollte aus der Serie aussteigen, da er sich der Sache nicht alleine gewachsen fühlte, woraufhin ihm sein alter Bekannter Carlton Cuse zu Hilfe kam, bei der Serie als Ausführender Produzent einstieg und gemeinsam mit Lindelof den Masterplan für die Serie entwickelte.
Und Roberto Orci hatte nie, NIE, NIE etwas mit Lost zu tun!
Und im Gegensatz zu dir bin ich der Ansicht, daß bei Lost in den letzten beiden Staffeln weitaus mehr Handlung als in den ersten beiden Staffeln (insbesondere der zweiten) zu finden ist. Ich hätte beispielsweise nicht erwartet, daß es einigen der Losties vor Ende der Serie gelingt, die Insel zu verlassen. Wäre es dir lieber, wenn Jack und seine Leute heute noch mit der Wildschweinjagd und dem Bauen von Zelten beschäftigt wären?
Also ehrlich, ob die von der Insel wegkommen oder nicht sind doch andere Probleme als Zeitreisen oder Piraten. Selbst die “Anderen” sind wirklich weithergeholt. Aber wir sind in der Welt von Lost und da ist soviel komisch das es auf so Kleinigkeiten wie Zeitreisen gar nicht ankommt. Das sowas wie ein Masterplan existiert bezweifle ich hier aber ich will wissen wie sie das Ende versemmeln also werde ich bis zum Schluss zusehen. Veilleicht wird es ja auch noch besser…?
P.S. Man hätte sie auch einfach nur finden können und mit einem Boot abholen aber das wäre auch nur zu logisch geworden und passt somit nicht zur Serie. Und Roberto Orici hat vielleicht nicht offiziell mit der Serie zu tun aber der Flair oder die Art der Geschichte ist perfekt Orici.
Ähja. Wieauchimmer.
Der “Masterplan” existierte vermutlich noch nicht, als Abrams noch mit an Bord war- während der ersten Staffel haben Lindelof und Cuse diesen ausgearbeitet. Die hatten aber das Problem, daß sie nicht wußten, wieviele Staffeln die Serie haben wird – erzählen sie zu schnell, geht ihnen das Material aus, erzählen sie zu langsam, tritt die Handlung auf der Stelle. Das wurde dann zu Beginn der dritten Staffel (der “Alcatraz”-Plot) überdeutlich. Spätestens als sie die Folge “Stranger in a Strange Land” einreichten, die sich größtenteils um Jacks Tattoos dreht, wurde auch den ABC-Oberen klar, was Damon und Carlton meinten, als sie sagten, sie hätten das Gefühl, selbst im Käfig eingesperrt zu sein.
Daraufhin genehmigten die ABC-Bosse die Fortführung der Serie über drei weitere Staffeln, legten aber zugleich – auf Wunsch von Damon und Carlton – die sechste Staffel als Endpunkt fest. So konnten die beiden die weitere Entwicklung dann relativ problemlos planen. Selbst der Autorenstreik hatte nur marginale Auswirkungen auf die vierte Staffel.
Wenn du der Ansicht bist, Zeitreisen seien eine Notlösung in Ermangelung neuer Ideen, halten Damon und Carlton dagegen, daß ihnen bereits zu dem Zeitpunkt, als in der ersten Staffel die beiden Leichen in der Höhle gefunden wurden, klar gewesen sei, daß Zeitreisen irgendwann ins Spiel kommen würden.
Und das mit dem “mit einem Boot finden” wäre eine 08/15-Lösung gewesen – Damon und Carlton haben zum Ende der vierten Staffel immer wieder betont, es sei in der Serie nie wirklich das Endziel gewesen, daß die Losties die Insel verlassen. Lost sollte nie eine “realistische” Verschollen-auf-einer-einsamen-Insel-Serie sein. Dafür gab es diesen billigen RTL-Klon “Verschollen”. Spätestens mit dem Monster und dem Eisbären im Pilotfilm sollte eigentlich klar sein, woher der Wind weht.
Und ob Orci zu der Serie “paßt” oder nicht, ist irrelevant. Er hat damit nichts zu tun, außer, daß er sich diese offenbar mittlerweile auch ansieht. Es gibt auch einen Haufen Songs, die “perfekt” zu Weird Al Yankovic stammen, aber trotzdem nie von ihm gesungen wurden.