Lee Harvey Oswald
18. Oktober 2008
Personen
Am 18. Oktober 1939 erblickte Lee Harvey Oswald das Licht der Welt und auf Grund der anhaltenden Verschwörungstheorien möchten wir in unserem heutigen Spezial einen Blick auf sein Leben werfen.
Anhänger von Chuck Berry mögen uns verzeihen dass wir einem vermeintlichen Attentäter den Vorrang geben. Lee Harvey Oswald soll nämlich am 22. November 1963, die tödlichen Schüsse auf US Präsidenten Kennedy abgegeben haben. Wer am Ende wirklich geschossen hat ist bis heute eine der größten Fragen der amerikanischen Geschichte und scheinbar so brisant, dass die Ergebnisse der Warrenkomission bis ins Jahr 2029 unter Verschluss sind.
Dann kurbeln Sie doch mal die Zeitmaschine zurück und Sie flitzen am Irak Krieg, Afghanistan, Osama bin Laden, dem World Trade Center, Freddie Mercurys Tod, den schrägen 80ern, dem Spaceshuttle, die Ermordung von John Lennon, die Mondlandung, die Ermordung von J. F. Kennedy zu “ich bin ein Berliner” und noch ein kleines Stück weiter zur Uraufführung von Moby Dick zurück. Ins Jahr 1956 aber seien Sie vorsichtig, ein kleines Stück weiter und wir sind wieder im zweiten Weltkrieg.
Im Jahr 1956 war Lee Harvey Oswald gerade 16 Jahre alt, als er nach einem bisher reichlich bewegten Leben, in einer Mafia Familie, ins Militär eintreten wollte. Nachdem man zum Eintritt in die US Marine Corps 18 Jahre alt sein muss, wurde die Geburtsurkunde von Lee Harvey Oswald manipuliert und er konnte kurz nach seinem 17. Geburtstag, ins Chorps eintreten.
Auch wenn in Filmen immer zu jedem Zweck die Marines geschickt werden, dürfen Sie nicht vergessen, die Mariens sind keine normalen Soldaten. Die Marines sind Spezialisten, eine Eliteeinheit der amerikanischen Armee. Besonders ausgebildet und besonders hart. Immer an den Stellen zu finden, an denen es richtig heiß her geht. Das Motto, dass Sie in Filmen auch immer wieder hören, sollten Sie kennen, es lautet “Semper fidelis” kurz “Semper fi” (dt. für immer treu). Semper fi bezieht sich auf die Treue zum Land und den Schwur keinen Kameraden zurück zu lassen, beziehungsweise der engen Verbundenheit der Kameraden zueinander.
Zu seiner militärischen Karriere könnten wir noch einiges schreiben aber beschränken wir es auf die Fakten. Lee Harvey Oswald erreichte zwar die Qualifikation zum Scharfschützen aber war nie einer von den begnadeten Schützen. Obwohl er sich als Marxist outete konnte er bei den Marienes unbehelligt leben und dienen. Er wurde sogar zu einem streng geheimen Projekt nach Japan versetzt wo er Zugang zu geheimen Unterlagen erlangte. Im Jahr 1959 bat Lee Harvey Oswald allerdings, wegen dem schlechten Gesundheitszustand der Mutter. um eine Versetzung nach Kalifornien und Entlassung. Diese wurde ihm am 18. September 1959 gewährt.
Am 20. September war Lee Harvey Oswald jedoch nicht bei seiner Mutter sondern auf dem Weg in die Sowjetunion. Am 16. Oktober erreichte er Moskau. Wie jeder nach Russland ein und ausreisen konnte, ist etwas verwunderlich aber er kam dort am 16. Oktober in Moskau an.
Am 17. teilte er den Sowjets mit, dass er nun sowjetischer Staatsbürger werden wollte. Lee Harvey Oswald wurde darauf hin für einen Agenten des CIA gehalten und man wollte ihn nur schnell wieder loswerden.
Man teilte ihm also mit, dass sein Visum abgelaufen sei. Nach einem Selbstmordversuch in Moskau hatte er noch etwas Zeit gewonnen und wurde am 31. Oktober 1959 in der amerikanischen Botschaft in Moskau vorstellig, um seine Staatsbürgerschaft zurückzugeben. Nachdem die zuständige Abteilung am Samstag nicht besetzt war, wurde Oswald abgewiesen. Der KGB, der ihn zu dieser Zeit schon überwachte, beschloss Lee Harvey Oswald, soweit zu trauen und ihm für ein Jahr ein Visum auszustellen aber ihn weiter zu überwachen.
Nicht dass Sie nun denken, es wäre etwas besonderes gewesen, mit den Geheimdienste anderer Staaten und ähnlichem. Zur damaligen Zeit war die Hochphase aller Geheimdienste und jeder war an jedem Ort der Welt oder was denken Sie, wo Ian Flemmings Idee für James Bond her ist? Dessen Geschichte ist auch interessant und vielleicht im Mai ein Spezial wert.
Lee Harvey Oswald traf schließlich am 8. Januar 1960 in Minsk beim KGB ein. Hier wurde er genauer überprüft um ihn besser einschätzen zu können. Seine Spur verliert sich in dieser Zeit genau für 6 Wochen und entweder hat er dem KGB in dieser Zeit Geheimnisse über die Radaranlagen oder andere geheime Daten verraten.
Oswald soll in dieser Zeit circa 700 Rubel pro Woche erhalten haben. Fragen Sie bitte nicht was dass wert war. Wir haben einen Wechlselkurs von 1950 gefunden für 1 Rubel entspräche in etwa 3 DM. Wenn dass zuträfe, wäre die Wochenvergütung in etwa der Monatslohn eines gutverdienenden Angestellten in Deutschland gewesen.
Neben seinen unzähligen Affären wurde Lee Harvey Oswald vom KGB hofiert und lernte auch Marina Nikolajewna Prussakowa, seine spätere Frau kennen. Sie war die Nichte eine der obersten Führungspersonen im KGB Staab. Es gab auch keine Verständigungsprobleme, da Lee Harvey Oswald russisch lernte und er eher für einen Balten, als für einen Amerikaner gehalten wurde. Die Beiden heirateten und hatten zwei Kinder. Obwohl seine Aufenthaltsgenehmigung ohne Probleme in der Sowjetunion verlängert wurde, beantragte er im Jahr 1961 die Ausreise nach Amerika, die ihm auch im Jahr 1962 genehmigt wurde.
Im Jahr 1963 verübte Lee Harvey Oswald ein Attentat auf den “Genneral a.D. Edwin A. Walker”, aus 30 Metern Entfernung. Oswalt traf den General allerdings nur am Arm. Wenn wir uns erinnern, Kennedy wurde drei Mal in einem fahrenden Wagen getroffen und es fielen insgesamt 4-6 Schüsse. Die Entfernungen beim Attentat auf Kennedy werden zwischen 50 und 250 Meter geschätzt je nachdem an welcher Stelle sich Oswald positioniert haben soll. Ob es nun Oswald war oder nicht, um 12.30 Uhr am 22. November 1963 fielen die Schüsse auf Präsident Kennedy und Kennedy verstarb, trotz sofortiger ärztlicher Versorgung, kurz darauf. Wie wir aus einer Quelle erfahren haben, fehlte Kennedy nach dem Attentat ein großes Stück seiner Hirnmasse. Selbst wenn das Unmögliche geschehen wäre und er überlebt hätte, wäre er nicht der Gleiche gewesen.
Zwar holländisch aber mit etwas gutem Willen kann man die Zusammenhänge erfassen.
Circa eineinhalb Stunden später wurde der Öffentlichkeit Lee Harvey Oswald präsentiert und unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen von der Polizei rechtswidrig mehr als zehn Stunden verhört. Selbst wenn Oswald das Attentat zugegeben hätte, wären die Beweise nicht vor Gericht zulässig gewesen. Lee Harvey Oswald soll ebenfalls an dem Mord, eines am Tatort beschäftigten Polizisten beteiligt gewesen sein, allerdings gibt es hier widersprüchliche Zeugenaussagen. Für den, der an Verschwörungstheorien glaubt, die gekauften und die wirklichen.
Nachdem Oswald erfuhr dass er für den Mord an Kennedy verantwortlich sein soll, wiederholte er immer wieder, “Ich bin nur der Sündenbock”. So lange Lee Harvey Oswald lebte bestätigte er weder den Mord an J.D. Tippit noch an J.F. Kennedy.
Am 24. November 1963 wurde Lee Harvey Oswald, also zwei Tage nach seiner Verhaftung, vom Nachtclub Besitzer Jack Ruby, bei der Überführung ins Staatsgefängnis erschossen. Seit dem Jahr 1965 heißen die Oswalds “Porter”. Nach der Heirat der Witwe namen alle den Namen von ihrem Mann Kenneth Jess Porter an.
In den frühen 60er Jahren, in denen die Geheimdienste ihre Hochphase hatten, waren durchaus noch andere Szenarien als dieses denkbar. Im Jahr 1978 wurde zum Beispiel auch der Inlandsgeheimdienst FBI reformiert wegen mehrmaliger Kompetenzüberschreitung und Machtmissbrauch der Befugnisse.
Nachdem Kennedy sich offensiv für ein Ende des kalten Krieges einsetzte, kann es durchaus sein, dass er mit seiner Meinung dem einen oder anderen Geheimdienst nicht sonderlich behagte und so aus dem Weg geräumt wurde. Dafür würde die Theorie sprechen, dass die Schüsse von unterschiedlichen Positionen zu hören waren.
Das mehrere Schüsse von großer Distanz in Schneller Folge erfolgten, würden diese Theorie unterstreichen, da Oswald kein begnadeter Schütze war. Wer wirklich geschossen hat werden wir vielleicht in 20 Jahren erfahren. Wenn das Material wirklich so hochgradig explosiv ist, kann es gut sein, dass es weiterhin unter Verschluss bleibt oder nie veröffentlicht wird.
Lee Harvey Oswald vielleicht ein Sündenbock, vielleicht der Attentäter. Jedenfalls ist er tot und hatte heute Geburtstag. Genug um ihn und dass Attentat etwas genauer zu betrachten.


wir beginnen mit marx, marx ist der ausgang der sache
oswald macht hier den bezahlten laufburschen der russen
die russen sind bezahlte laufburschen des kapitals
ich meine die sache ist gelogen und die aldi barfüssler sind gekauft
die zeiten ändern sich mit pc und robotern
und dennoch geht die sache übel aus