Guillermo Del Toro auf J.R.R. Tolkiens Spuren
Das J.R.R. Tolkien, im Fantasy Bereich, einer der größten Autoren des letzten Jahrhunderts ist, ist bestimmt vielen bekannt und einige kennen bestimmt auch das Buch zum Film Herr der Ringe.
Und für den Fall, dass Sie gesehen haben, wie viel Papier die Vorlage zum Film ist, dann wissen Sie auch dass es durchaus seine Berechtigung hat, dass der Film zwischen 9 und 12 Stunden lang ist. Das Buch, um Irritationen vorzubeugen, war lange vor dem Film da und galt lange Zeit, als nicht verfilmbar.
Wenn Sie den kleinen Hobbit neben Herr der Ringe halten, ist dieser halb so viel wie das erste Buch von Herr der Ringe und wie Sie und ich wissen, da gibt es drei Bücher davon.
Nun ist der kleine Hobbit, auch nicht als ein derartig schweres Machwerk, wie Herr der Ringe konzipiert aber bei Guillermo Del Toro ist das nicht entscheidend und er bläst die Geschichte kurzer Hand drastisch auf. So sehr übrigens, das er im Vorfeld die Verfilmung der in etwa 300 Seiten auf 370 Drehtage und einer Produktionszeit von 2 Jahre angesetzt hat.
Der erste Teil vom kleinen Hobbit soll übrigens im Jahr 2011 in die Kinos kommen, der folgende Teil ein Jahr später. Beginnen will er mit den Dreharbeiten im Jahr 2010, ob wir diese Geschichte dann so sehr zu schätzen wissen, dass Guillermo Del Toro weitere Verträge mit Hollywood aushandeln kann, werden wir anschließend sehen.
Der kleine Hobbit ist die Vorgeschichte von Herr der Ringe. Nun soll Peter Jackson die Produktion und Guillermo Del Toro die Regie übernehmen. Ob soviel Film in diesem dünnen Buch steckt, müssen die Regisseure wissen. Im Kino können dann wir, die Zuseher entscheiden.


“und einige kennen bestimmt auch das Buch zum Film Herr der Ringe.”
Sowas hört sich immer blöd an, wenn es eigentlich nicht das Buch zum Film ist, sondern der Film zum Buch. Am schlimmsten ist, dass das dann manchmal sogar auf die Bücher geschrieben wird.
Den Hobbit mag ich eigentlich noch lieber als den Herrn der Ringe, da kommen auch mehr Zwerge vor (die hoffentlich nicht wieder zu Witzfiguren degradiert werden) und natürlich ein Drache *Yipee*
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Guillermo del Toro ist übrigens schon bis 2017 ausgebucht. Nach dem Hobbit soll er eine neue Frankenstein-, Dr. Jekyll and Mr. Hyde-, Slaughterhouse-Five- und Drood-(ein nächstes Jahr erscheinender Dan Simmons-Roman; diese vermutlich als erstes) machen – so zumindest der Plan.
Und irgendwann wird er dann hoffentlich auch noch sein Pet-Projekt, eine Verfilmung von H.P. Lovecrafts “At the Mountains of Madness”, machen. Die hoffentlich unerwartet früh.
@Chaosdada… Danke! Vielen Dank für die interessanten Kommentare
Auch wenn ich den Lesern keine Querverweise auf Lovecroft zumuten will. Aber jetzt weiß ich dass ihn zumindest einer kennt…
Danke zurück für die Artikel.
Querverweise sind ja möglicherweise auch schon ein wenig quälend für Filmfreunde. Ich ärgere mich nämlich sehr, dass der Film, den er in meinen Augen sofort machen sollte, wahrscheinlich erst in 10 Jahren oder so rauskommt. Aber man kann ja nie wissen. Vielleicht schiebt er ihn ja noch dazwischen oder ein anderes Projekt wird aus irgendwelchen Gründen gecancelt/verschoben (was natürlich auch irgendwie schade wäre).
Beim recherchieren denke ich mir oft, dass Entscheidungen, für neue Projekte über Nacht getroffen werden und die jahrelange Planung von anderen Dingen einfach abgeschossen werden weil irgendwer meint, Terroristen, Superhelden oder Zombis sind gerade Hip.