Bruce Springsteen
23. September 2008
Personen
Eigentlich heißt er “Bruce Frederick Joseph Springsteen” aber keiner kann dass so mit den überflüssigen Namen nachvollziehen wie ich. Auch wenn sich gerade die ganze Welt um Romy Schneider dreht, Bruce feiert heute Geburtstag und lebt noch.
Nachdem ich gestrn bestimmt einige meiner Leser mit Rosamunde Pilcher geschockt habe, möchte ich ihnen heute zeigen, es gibt auch noch andere Stars, über die man schreiben kann. Die alternative wäre übrigens Gabi Dohm gewesen. Alles Gute zum Geburtstag Gabi!
Bruce Springsteen wurde am 23. September 1949 in New Jersey USA geboren und ist ein amerikanischer Rockstar und Sänger. Seine größten Erfolge feierte er in den 80er Jahre, hier erhielt er auch sein 80er Jahre typischen Spitznamen “The Boss”.
Dieser Name hatte allerdings seinen Ursprung schon in den 70ern. Da er anderen Mitgliedern bei Auftritten immer ihre Gage ausbezahlte wurde er kurzer Hand “der Boss” genannt.
Bruce wuchs mit zwei jüngeren Schwestern in einem bescheidenen und katholisch religiös geprägten Haushalt in bescheidenen Verhältnisse auf. Sein Vater hatte keine starke Bindung zu den Kindern und fiel durch seine cholerische Art unangenehm auf. Die Mutter war zwar einerseits eine sehr religiöse aber auch sehr warmherzige Frau, die sich um das Familienleben und die Erziehung der Kinder kümmerte.
Aus dem Umstand das Bruce eben einfach anders als sein Vater sein wollte, der entweder durch colerische Attaken oder dadurch, dass er betrunken war auffiel, versuchte er zwanghaft anders zu werden. Dieser Versuch gelang in den meisten Bereichen allerdings erbte Bruce auch manche Werte aus der Arbeitswelt und die Begeisterung für Automobile.
Der Weg der Eltern schien Bruce schon in frühen Jahren als Sackgasse. Einen Weg den er so nicht gehen wollte. Mit 10 Jahren entdeckte Bruce dann die Musik und auf den Spuren von “Elvis Presley”, den “Rolling Stones” und den Beatles. Als Bruce auf die die Highschool wechselte sah er in der Musik die Möglichkeit, sich aus seinem beengten Leben zu befreien. Auf den Spuren von Bob Dylan verwendet Bruce immer aussagefähigere Texte. Im Jahr 1984 veröffentlicht er schließlich das Album “Born in the U.S.A.”
Natürlich kam das nicht über Nacht und auch “der Boss” musste sich erst einmal musikalisch beweisen aber er wusste auch schon früh, was er wollte und gründete im Jahr 1968 seine erste Rock Band, die bis in den Februar 1969 existierte. Das die erste musikalische Erfahrung meist nicht von dauer ist, sollte jedem klar sein allerdings war die Nachfrage nach Bruce schon nach den ersten Auftritten relativ hoch und in dieser Zeit hatte die Band mehr als ein dutzend Auftritte. So wurde aus dem ersten Versuch mit der Band Earth, schließlich die Band Child und bald die Band “Steel Mill”.
“Steel Mill” brachte zwar weitere kleine Erfolge allerdings keine großen Hits. Scheinbar war dem Publikum der Stiel der Band zu hart und so tauchen heute nur noch vereinzelte Exemplare in Musik Börsen auf. Im Januar 1971 verließ Bruce die Band und ging seiner Wege.
Obwohl Springsteens Debut LP hoch gelobt wurde, schaffte er seinen Druchbruch erst 1975 mit seinem dritten Album “Born to Run”, nun ist es auch klar wie er auf “Born in the U.S.A.” gekommen ist.
Wenn das Video nicht funktionieren sollte, versuchen Sie bitte dieses hier.
Auf Grund seines großen Erfolges landete “Bruce Springsteen” auch sofort auf der Titel Seite des Time-Magazines und wenn wir einmal ehrlich sind schon alleine dass ist wie ein Ritterschlag aber auch Newsweek titelte, “ein neuer Star wurde geboren”. Vielleicht auch deswegen “Born in the U.S.A.” ? Seine Musiker Kollegen teilten indes diese Begeisterung nicht. Vielleicht auch deswegen, da der Medienhype überhand nahm.
Endgültig zum Superstar wurde Springsteen dann 1984 mit seinem legendären Album “Born in the U.S.A.”. Im Jahre 1985 heiratete er das Model Juliane Phillips das er wenige Monate zuvor kennengelernt hatte.
Meine liebste Alternative ist die Version von “2 live Crew” denn im tiefsten inneren meines Herzens bin ich wohl schwarz. Nun Spaß beiseite.
Bruce veröffentlichte noch einige weitere Alben von denen aber keines so erfolgreich vie “Born in the U.S.A.” werden sollte. Um am Ende den Bogen zum Film zu spannen, für den Soundtrack des Filmes Philadelphia, beziehungsweise dem Song “Streets of Philadelphia” erhielt Springsteen sogar einen Oscar. Bruce blieb auch weiter seinen Wurzeln treu un schrieb weitere Hits zu kritischen Themen wie den Anschlägen vom 11. September oder dem Irak Krieg. Er kümmert sich um wahre Probleme und die Menschen. Ein wahrer Boss, musikalisch und menschlich. Alles Gute zum Geburtstag!
Bei diesem Thema fällt mir spontan noch etwas ein, wenn unsere Kollegen schon unsere Ideen oder Auszüge kopieren, dann wäre eine Verlinkung zu unseren Artikeln eine schöne Geste. So wie es einige andere Kollegen dass bereits tun, ohne dass man sie daruf hinweisen muss.

